Toms Stichpunkte rund ums Web
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Mein altes Plädoyer für die Mutter vom Firefox

 

Ein Plädoyer für meinen ehemaligen Lieblings-Browser

Seit Sommer 2002 habe ich Mozilla zu meinem Standard-Browser gewählt. Nicht dass ich den Internet Explorer schlecht finde, nein, er war schon ein Fortschritt gegen den alten Netscape Navigator. Aber Mozilla ist einfach besser. Warum das so ist, habe ich im Folgenden begründet.

Mozilla ist Open Source

Zunächst einmal ist Mozilla freie Software, das heißt der Quelltext gehört nicht einer Firma oder Einzelperson, sondern ist Open Source unter den Mozilla and Netscape Public Licences. Er wird immer gratis sein. Jeder der etwas zum Browser beitragen kann hat die Möglichkeit an Mozilla mitzuwirken. Hunderte von Einzelpersonen und neben Netscape zahlreiche weitere Firmen arbeiten am Mozilla-Projekt, bringen Ideen ein und sorgen dafür, daß er ständig verbessert wird. Koordiniert wird das Projekt von Mozilla.org, ausgesprochen Mozilla Dot Org oder Mozilla Organization. Auf meiner Links-Seite gibt es zahlreiche Verknüpfungen zur Mozilla-Community.

Was sind die Unterschiede zwischen Mozilla und Netscape 7?

Netscape Communications ist eine kommerzielle Firma unter dem Mantel von AOL, die kommerzielle Produkte vertreibt. Sie hat zwar den Quelltext ihres Browsers frei gegeben und zahlreiche ihrer Mitarbeiter arbeiten auch an mozilla.org mit, aber trotzdem unterscheiden sich die Browser grundlegend, obwohl sie äußerlich ähnlich aussehen. Netscape verwendet den Open Source Code von Mozilla als Grundlage und reichert ihn mit eigenen nicht-öffentlichen Komponenten und Plug-Ins an. Großteils ist dieses der AOL-Ballast, der den Browser so fett und schwerfällig macht. Zum Vergleich: Das Installationsprogramm von Mozilla 1.2 hat eine Größe von etwa 11 MB, das von Netscape 7 besitzt über 32 MB.

Nachtrag: Inzwischen hat AOL die Weiterentwicklung von Netscape eingestellt und die Firma aufgelöst - Netscape ist tot. Mozilla wird von seinem Entwickler-Team und der offenen Mozilla-Gemeinschaft aber weiter voran getrieben.

Mozilla und der Internet Explorer

Ja, der Internet Explorer ist ein guter Browser. Er ist auf allen neuen Computern unter Windows seit Jahren als Standardbrowser vorhanden. Ja, der alte Marktführer Netscape 4.x hat viel zu lange eine Bremserfunktion für Fortschritte im Web ausgeübt und Netscape 6 war keine lohnende Alternative. Und ja, Mozilla ist zwei Jahre zu spät fertig geworden. Aber trotzdem: Er ist eine gute Alternative zum Monopolisten geworden.

Zu den Sicherheitsmängeln des Internet Explorers ist schon viel geschrieben worden und es hat sich wenig geändert. Stellvertretend für viele Warnungen verweise ich auf einen c't-Beitrag zu diesem Thema und empfehle allen, deren Browsercheck hinsichtlich Sicherheitslücken zu machen. Konsequenzen daraus möge dann jeder selber ziehen.

Zumindest ist Mozilla ein brauchbarer Zweitbrowser, der sich problemlos neben dem Internet Explorer einsetzen läßt. Mir hat er dabei so gut gefallen, daß ich fast nur noch mit ihm im Web unterwegs bin. Er ist ein guter und schneller Browser mit vielen nützlichen Features, die ich nicht mehr missen möchte.

Teste Mozilla!

Hole ihn dir direkt von mozilla.org oder die deutsche Version bei Mozilla deutsch oder von jeder Zeitschriften-CD im Handel. Er ist einen Versuch wert.

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Was kann Mozilla, was der Internet Explorer nicht kann?

Alle Vorteile von Mozilla hat Neil Deakin in einer langen Liste zusammen gestellt: 101 things that the Mozilla browser can do that IE cannot.

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Hier hat Mozilla mit dem Internet Explorer gleich gezogen

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Wo ist der Internet Explorer immer noch besser?

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