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Kritik am Styleguide der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat ihren Styleguide veröffentlicht, die Richtlinien für ihr Corporate Design in Onlinemedien. Damit sollen alle Ressorts visuell einheitlich und geschlossen auftreten. Er richtet sich an die Design-Agenturen, die im Auftrag der Regierung oder ihrer Ministerien für einen Internet-Auftritt tätig werden.

Als technischer Mindeststandard wird HTML ab 4.0 angegeben und eine identische Darstellung in den Browsern ab der 4. Generation angestrebt. Die Trennung von Inhalt und Layout ist gefordert. Alle Webpräsenzen sollen gemäß dem Gleichstellungsgesetz und der Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung für alle zugänglich sein. Die Absicht ist löblich, die Umsetzung aber misslungen.

 

Inhaltliche Kritik am Styleguide

Ohne auf positive Aspekte des Styleguides einzugehen, etwa die klare Spaltenaufteilung, die übersichtliche Navigation oder die Aussagen zu grafischen Elementen, hier nur meine negativen Anmerkungen.

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Die Umsetzung des Styleguides

Der Styleguide ist natürlich nur für die Design-Agenturen gedacht, also nicht für den Normalanwender. Trotzdem hat er Vorbildcharakter. An ihm werden sich nicht nur Auftragnehmer der Bundesregierung orientieren, sondern alle Auftraggeber und Gestalter öffentlicher Webseiten. Die Umsetzung des Styleguides im Styleguide selber werden wir in vielen Webauftritten wiederfinden. Und das ist schlimm.

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