"The night was clear and the moon was yellow
And the leaves came tumbling down...."
Stagger Lee Sheldon und
Bill Lyons tranken ziemlich viel in einer Kneipe in St. Louis. Aus Spaß nahm Billy Stag
den Hut vom Kopf und setzte ihn auf. Lee war sauer und holte seine Knarre raus. Billy bat ihn
keinen Ärger zu machen, aber Lee schoss ihn nieder, nahm seinen Hut und ging. Eine alte
amerikanische Geschichte, hundertfach besungen.
[ 27.1.2004 ]
[ Link ]
[ via totally fuzzy ]
Wer viel Zeit und Langeweile hat, kann sie in Moes neuem Blog
Flash Gamez bestimmt vertreiben. Spiele,
Animationen und Filme in Shockwave und Flash. Der Domainname ist toll: MehrBudah.de
[ 27.1.2004 ]
[ Link ]
[ via Plastic Thinking ]
[ Bezug ]
[ Bezug ]
[ Bezug ]
In der taz vom Wochenende gab es ein Interview mit der Schriftstellerin Chahdortt Djavann, die 1967 im Iran geboren wurde und seit 1993 als Schriftstellerin in Frankreich lebt. Ein Auszug daraus:
Frage: Ist so viel Aufregung über ein religiöses Symbol gerechtfertigt?
Chahdortt Djavann: Das Kopftuch ist eben nicht das Symbol des muslimischen Glaubens. Wer die religiösen
Texte anschaut, stellt fest, dass auch im Alten Testament den Frauen zum Kopftuch geraten wird,
genau wie im neuen Testament und wie im Koran. Bei der Frauenunterdrückung ist der Islam
den beiden vorausgegangenen monotheistischen Religionen treu geblieben. In den westlichen
Ländern gibt es heute eine Demokratie, die auf der Geschlechtergleichheit basiert. Das
Kopftuch aber ist das Symbol der Unterordnung der Frauen unter die Männer. Es geht nicht um
die Unterordnung unter Gott. Wenn die Frauen unter sich sind, nehmen sie das Kopftuch ab. Sie
tragen es nur vor Männern. Es ist das Symbol der Minderwertigkeit der Frauen. Es ist das
Symbol, das die Frau im rechtlosen Raum einordnet. Und das alle Gewalt autorisiert. Das
Kopftuch zeigt: Die Frauen sind das minderwertige, erniedrigte Geschlecht. Das müssen
alle wissen, die sich für die Gleichheit geschlagen haben.
[ 26.1.2004 ]
[ Link ]
[ via taz ]
[ Bezug ]
The periodic summer heatwaves we suffer are nothing in comparative terms to that of London
in 1976. The heat traditionally drives people into losing it and doing crazy things. That
summer of punk now looks inevitable. Anfang 1977 war
The Roxy Club
der Brennpunkt der Londoner Punk Szene, where the ghosts were perfectly friendly, and the
beer still warm. Die Webseite enthält Infos, Audiostreams und Flyers aus dieser
Zeit sowie viele weiterführende Links. They're not fucking bugging us....
Weitere Musik aus dieser Zeit gibt es beim Punk Rocker 66.
Nachtrag: Mark Perry und sein
Sniffin' Glue Fanzine und weitere
UK-Punk fanzines aus den 70ern.
[ 24.1.2004 ]
[ Link ]
[ via The Cartoonist ]
Wenn der Winter im hohen Norden Einzug hält und die Landschaft unter weißem,
pudrigen Schnee ruht, vollzieht sich in Mittel- und Nordschweden ein Spektakel von dem nur
wenige Menschen etwas wissen. An den Wochenenden packen sich die Schweden warm ein und
verlassen die Städte, um in die verschneiten Winterwälder zu fahren. Sie stapfen durch
den tiefen Schnee weit in die Wälder hinein, um die im Winter müde werdenden Elche
mit einer ordentlichen
Schneeballschlacht
ein bisschen einzuheizen.
[ 24.1.2004 ]
[ Link ]
[ via netbib ]
[ Bezug ]
Umfangreiche und verständliche Informationen zum Datenschutz gibt es vom
Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein,
unter anderem zum Auskunftsrecht der Betroffenen über ihre gespeicherten Daten, die
Aktion "Rote Karte für Internetschnüffler" und zur Anonymität im
Netz. Wer es braucht, kann sich die 188-seitige Broschüre
99+1 Beispiele und viele Tipps zum Bundesdatenschutzrecht
(
PDF-Datei, 835KB) herunter laden.
[ 24.1.2004 ]
[ Link ]
Zahlreiche mittelalterliche Abbildungen von Teufeln, Dämonen, Hexen und Monstern gibt es bei
Medieval Macabre,
leider aber nur mit knappem erläuternden Text. So sind sie zwar lustig anzugucken, aber
der zeitgenössische moralisierende Sinn der Bilder kommt dabei nicht immer rüber.
Das gleiche gilt für Holbeins
Totentanz,
dessen Bilder zwar alle gezeigt werden, jedoch ohne eine Interpretation. Dafür gibt es
das umfangreiche
Boke of Gode Cookery,
ein Kochbuch mit teilweise sehr merkwürdigen mittelalterlichen Rezepten.
Qualitativ bessere Abbildungen von Holbeins
Totentanz
gibt es übrigens bei Hannes Delago, allerdings auch ohne Erläuterungen. Ein Googlen
zu diesem Thema ergab nur eine Einführung in die
Totentänze des Mittelalters
aus Jadus Mittelalterseiten und von der Uni Wien
Das Bild vom Tod im Totentanz.
[ 23.1.2004 ]
[ Link ]
[ via netbib ]
Das koewi.log ist wieder aktiv und,
hätte ich sie befunden, alle seine neuen Beiträge wären auch bei mir erschienen.
Darum hier nur der Verweis auf
Doctor Eisenbart, die Abbildungen
historischer Kleidungen, das umfangreiche
Lexikon der Hexenverfolgungen
und eine Anleitung zum Knüpfen ordentlicher
Knoten.
Mehr dazu beim Finder.
[ 23.1.2004 ]
[ Link ]
Stella Liebeck kaufte sich bei McDonald's einen Becher Kaffee, verschüttete ihn und verbrannte sich dabei. Sie verklagte die Klopsbräter auf Schadensersatz und erhielt von einem amerikanischen Gericht 2,9 Millionen Dollar zugesprochen, denn niemand hatte sie darauf hingewiesen, dass der Kaffee heiss ist. Seitdem wird jährlich der Stella-Preis an diejenigen vergeben, die wegen eigener Dummheit aber Unverfrorenheit Schadensersatz fordern und auch erhalten.
In den letzten Wochen kursierten in den Blogs Berichte über die Gewinner 2003, z.B. bei
Supermarius.
Die Geschichten sind zwar ganz lustig, aber sie sind auch frei erfunden. Die wirklichen
Preisträger 2003 wurden jetzt von
StellaAwards.com bekannt gegeben, ihre
Fälle sind nachprüfbar wahr. Sie sind zwar nicht ganz so spektakulär wie die
Fakes, für Nicht-Amerikaner aber immer noch unbegreiflich. Der Sinn des Preises ist es,
auf die Fehlentwicklung der US-Justiz hinzuweisen. Und dabei gilt: Truth is stranger than
fiction.
[ 23.1.2004 ]
[ Link ]
Eine Liste der
E-Nummern,
der Konservierungsstoffe und Lebensmittelzusätze, einschließlich ihrer Inhaltsstoffe,
Verwendung und möglicher Nebenwirkungen.
[ 22.1.2004 ]
[ Link ]
[ via Pepilog ]
[ Bezug ]
Mark Twain schreibt in einem lesenswerten und mit zahlreichen Beispielen versehenen Artikel: "Es gibt ganz gewiss keine andere Sprache, die so unordentlich und systemlos daherkommt und dermaßen jedem Zugriff entschlüpft. Aufs Hilfloseste wird man in ihr hin und her geschwemmt, und wenn man glaubt, man habe endlich eine Regel zu fassen bekommen, blättert man um und liest: 'Der Lernende merke sich die folgenden Ausnahmen.' Man überfliegt die Liste und stellt fest, dass es mehr Ausnahmen als Beispiele für diese Regel gibt.
... bin ich überzeugt, dass ein begabter Mensch Englisch in dreißig Stunden, Französisch in dreißig Tagen und Deutsch in dreißig Jahren lernen kann. Falls (die deutsche Sprache) so bleibt, wie sie ist, sollte sie sanft und ehrerbietig zu den toten Sprachen gestellt werden, denn nur die Toten haben genügend Zeit, sie zu lernen."
Weil dem so ist und wir lebendig bleiben wollen, lernen wir im nächsten Beitrag schnell
einen wichtigen Begriff der englischen Spache.
[ 22.1.2004 ]
[ Link ]
[ via Schockwellenreiter ]
Ja, hier kommt genau das, was du jetzt denkst, wenn du der englischen Sprache mächtig
bist. Für alle Ungebildeten nennen sich die königlich englischen Freunde von
nice tits aber vorsichtshalber
"The Royal Tit-Watching (Ornithological) Society of Britain". Denn tits sind
natürlich die gewöhnlichen Meisen und great tits sind laut
Leo
die Kohlmeisen. Du hast ja ne Meise, wenn du etwas anderes vermutet hast.
[ 22.1.2004 ]
[ Link ]
[ via Aufgelesen ]
Als Antwort auf den gestrigen Beitrag erhielt ich per E-Mail (danke, Jill) eine mir
bisher unbekannte deutsche Version der Beatles,
Geh raus (mp3, 548KB). Das ist "Get
Back" auf Pseudo-Deutsch und war wohl mehr ein Spaß während der Sessions,
aus der auch die aktuelle "Let it be... naked"-Platte hervor ging.
Geh weg, geh raus nach deinem Haus.
[ 21.1.2004 ]
[ Link ]
[ Bezug ]
Warum macht das heute keiner mehr? Früher brachten internationale Stars einige ihrer Hits auch auf deutsch heraus, April Winchell (weit nach unten scrollen) hat viele dieser skurilen Perlen gesammelt, von Johnny Cash, den Beatles, Supremes, Temptations, Petula Clark und anderen. Auch noch weitere Kuriositäten finden sich bei ihr, wie TV-Stars die meinen singen zu können, Abba-Versionen auf Hindi, merkwürdige Cover-Versionen von Beatles-Songs und von Stairway to Heaven oder Muhammed Ali singend. Alles völlig schräg.
Nachtrag: Mehr "Musik" jenseits des guten Geschmacks gibt es in
Frank's Vinyl Museum,
allerdings nur als Realaudio-Streams. Quincy, Captain Kirk und Bill Cosby sollten wirklich
beim schauspielern bleiben und Ali am Boxring. Und auch wenn man kein Opernfreund ist, die
Arie der Königin der Nacht von
Florence Foster Jenkins
lässt jeden vom Stuhl kippen. Nun ist es aber endgültig genug mit dem Schrott.
[ 20.1.2004 ]
[ Link ]
Jetzt hat auch die ZEIT ein Blog mit
Fundsachen im Web.
Zum Wochenende gab es einen interessanten Link zu
Honky Tonks, Hymns & the Blues,
American Music from Back Roads to Big City. Mit vielen Realaudio-Beispielen, Texten, Verweisen
und Fotos wird die Entwicklung der populären amerikanischen Musik im letzten Jahrhundert
dokumentiert. Zum stundenlangen Stöbern und Zuhören sehr geeignet.
[ 19.1.2004 ]
[ Link ]
[ via Zeit Fundsachen ]
[ Bezug ]
[ Bezug ]
[ Bezug ]
Ein Gummiband schießen kann jeder, naja, fast jeder: einige treffen nur ihren eigenen
Daumen. Aber weit schießen oder eine Fliege an der Wand zu treffen ist schon schwerer. Der
Guide to Shooting Rubber Bands
zeigt wie es geht.
[ 19.1.2004 ]
[ Link ]
Die Q-lympics ist die Olympiade für die clevere Q und hier geht es um den
Q-lympics IQ-Marathon, ein
nettes Spiel zum Qnobeln auch für Q-Boys und Q-Girls.
Ein Tipp: Im echt schweren, normal wohl unlösbaren Level 31 kann man auch durch
verschlossene Türen gehen. Da muss man erst mal drauf kommen....
[ 19.1.2004 ]
[ Link ]
[ via Pepilog ]
Der Karlsruher Wolkenatlas
stellt die verschiedenen Wolkenarten in zahlreichen Fotografien vor und liefert auch eine
Beschreibung dazu, zum Beispiel was
sie uns über das Wetter verraten.
Wer die Wolken statt von unten lieber von oben betrachten will, wird in der Zusammenstellung
Aktuelle Satellitenbilder
fündig. Besonders beeindruckend sind die mit Erklärungen versehenen
Satellitenbilder der Woche.
Die aktuellen verfolgen das Orkantief "Gerda" vom 12. Januar bei seinem Zug
über Europa.
[ 15.1.2004 ]
[ Link ]
[ via Dr. Web Newsletter ]
Sehr schöne Fotos von der Erde aus dem Weltraum gibt es vom
MODIS Rapid Response System.
Modis ist ein Satellit, der alle zwei Tage unseren Planeten umkreist und dabei eine Unmenge
von Bildern zur Erde schickt. Alle Fotos sind Public Domain und können frei genutzt werden.
Die riesige Modis-Galerie läßt sich durchsuchen durch Eingabe einer Region oder des
gewünschten Datums in der Form YYYYJJJ (also Jahr und Tag des Jahres). So liefert z.B.
Germany 2003107
ein Foto von der Ausbreitung von Saharastaub(!) am 17.4.2003 über Westeuropa und der
Nordsee und
Germany 2002209
ist ein tolles Foto von Deutschland und seinen östlichen Nachbarländern an einem
wolkenarmen Julitag 2002. Es empfiehlt sich, die Anzeige zunächst auf 1 Pixel =
1 km zu beschränken, denn die Bilder werden schnell sehr groß.
[ 15.1.2004 ]
[ Link ]
[ via Dr. Web Newsletter ]
Sehr schöne Fotos aus dem Weltraum liefert immer wieder das Hubble Space Teleskop, das 600 km über der Erde kreist und unser Auge ins Universum darstellt. In der Galerie finden sich die beeindruckendsten Fotos der letzten Jahre und eine Sammlung wunderschöner Wallpapers als Desktop-Hintergrund für deinen Computer.
Nachtrag: Gerade gab die NASA bekannt:
Hubble muss für Mars-Mission verglühen.
Ein für 2005 geplanter Reparatur-Flug zum Raumteleskop wurde gestrichen und der Ausfall
für irgendwann zwischen Anfang 2006 und 2008 eingeplant. Das erste Opfer, dass für
Bushs Pläne zur Besiedelung von Mond und Mars gebracht werden muss. Das hat zwar wenig
mit Wissenschaft zu tun, soll aber die Wiederwahl des Präsidenten sichern.
[ 15.1.2004 ]
[ Link ]
[ via jc-log ]
[ Bezug ]
Am 29. Januar startet bei uns in den Kinos
Deep Blue,
ein phantastischer Dokumentarfilm über das Leben in den Meeren, von den uns bekannten
Stränden bis zu den Tiefen der Ozeane. Er wurde von den Machern der BBC erstellt, die
auch schon für die TV-Reihe
The Blue Planet
verantwortlich waren. Das bürgt schon mal für Qualität und wissenschaftliche
Genauigkeit. Was ich heute in einer Vorschau gesehen habe, war auch optisch atemberaubend
und zeigt, dass im Vergleich mit den realen Lebewesen der Meere Nemo eben doch nur ein kleiner
Fisch ist. Leider ist die
deutsche Webseite zum Film noch ohne Inhalte.
[ 12.1.2004 ]
[ Link ]
[ Bezug ]
Passend zum voran gegangenen Beitrag ist die
FishBase,
eine riesige Datenbank über Fische mit zur Zeit 28.300 Arten, 79.000 Synonymen,
178.400 Namen und 35.500 Bildern. Zum Glück steht neben der sehr holperigen
deutschen Übersetzung auch immer der englische Originaltext. Die Informationen sind
ausführlich und fast immer mit Fotos oder Zeichnungen versehen.
Ein Test ergab, dass es vier verschiedene Arten von fliegenden Fischen
gibt, unter anderem den oben abgebildeten
Exocoetus volitans
und den
Cheilopogon heterurus
aus dem Mittelmeer.
Bei der Suche nach "Rollmops" wird korrekt zum
Hering
geführt, aber "Fischstäbchen" sind unbekannt. Statt dessen wird gefragt,
ob man eventuell "Fischfrikadellen" oder "Fischklops" meint, was einen dann zum
Dorsch bringt.
[ 12.1.2004 ]
[ Link ]
[ Bezug ]
Am Freitag hatte Jimmy Page runden Geburtstag, der phantastische Gitarrist
und sein Stairway to Heaven wurden im Industrial Technology & Witchcraft bereits mit einer
Ode to Jimmy
passend gewürdigt. Hier noch eine Zugabe: Das letzte öffentliche Konzert der
Yardbirds
1968 in New York, einer grandiosen Liveband mit leider nur mittelmäßigen Alben.
Während der darauf folgenden Skandinavien-Tour verließ ein Musiker nach dem anderen die
Gruppe und Jimmy benannte die neu formierte Band erst um in New Yardbirds und dann in
Led Zeppelin.
[ 12.1.2004 ]
[ Link ]
Als Kind hatte ich eine Modell-Eisenbahn. Es brachte immer viel Spaß sie aufzubauen,
mit Bergen und Häusern und bunten Szenen. Wenn alles fertig war, wurde es langweilig und
das Spielen beschränkte sich darauf, die Züge möglichst effektiv zusammen
crashen zu lassen....
Einige bastelwütige Erwachsene haben jetzt ihr Hobby zum Beruf gemacht und in der Hamburger Speicherstadt ein Miniatur-Wunderland aufgebaut. Und was für eines, es weit mehr aus eine Modell-Eisenbahn! Da sie genau wie ich mit dem Basteln nicht aufhören können, wird es auch immer größer: zuerst Hamburg, dann deutsche Landschaften und jetzt ist Amerika dran. Und im Fernsehen hörte ich von ihnen schon Pläne für asiatische und afrikanische Szenen.
Nur gut, dass Hamburg gerade seine
HafenCity erweitert und, wie man hört, der
Verkauf der Flächen nicht so gut läuft wie geplant. An ausreichend Platz zum
Ausbreiten sollte es damit nicht mangeln. Das Interesse der Besucher an ihren Modellen ist
jedenfalls riesig.
[ 7.1.2004 ]
[ Link ]
Zahlreiche Konzert-Mitschnitte der letzten 10 Jahre gibt es bei f4kin-up und das völlig legal. Die Band erlaubt das Mitschneiden ihrer Auftritte, nur Video-Aufnahmen wollen sie nicht. Die Qualität ist naja bis ok, Bootleggin' eben. Auch eine tolle Galerie von ihren Konzert-Postern gibt es hier, Pearl Jam hatte ja schon immer sehr gute.
Nachtrag: Mehrere
Mitschnitte von Acoustic-Auftritten
im Rahmen einer Reihe von Benefit-Konzerten im Oktober 2003 gibt es bei
The Sky | Scrape, einer weiteren
Pearl Jam Fansite.
[ 7.1.2004 ]
[ Link ]
[ via totally fuzzy,
largehearted boy ]
[ Bezug ]
"Roboter waren bis vor kurzem nicht mehr so recht hip, weder bei den Entwicklungsabteilungen
der Elektronik- noch denen der Kulturindustrie. Die ungelenken Blechdeppen hatten definitiv
Staub angesammelt, man gestand ihnen allenfalls den Retrocharme eines uneingelösten
Versprechens aus den Vierzigern und Fünfzigern des letzten Jahrhunderts zu. Seitdem die
ersten halbwegs ernsthaften robotischen Produkte
(Aibo,
Qrio)
für den Massenmarkt erschienen sind,
ändert sich das nachhaltig. Was die Roboter angeht, ist das 'öffentliche
Unbewusste' bei einer Durchdringung der realen Jetztzeit und der imaginären Baldzeit
angekommen, die Schwindel erzeugen kann." (aus: Telepolis,
weiterlesen,
es lohnt sich)
[ 6.1.2004 ]
[ Link ]
[ via Schockwellenreiter ]
Turkdunya.de, das zweisprachige türkische Portal, veranstaltete zusammen mit Kral TV und verschiedenen Frauenorganisationen die Wahl, die Besucher haben gewählt und hier ist er, der Turkischmann 2003. Seine Dankesrede kann ich leider nicht lesen, sie soll aber enden mit "von jetzt an werde ich noch größere Schritte machen, um für das türkische Volk ein würdevoller, heilvoller Sohn zu sein." Das mit den großen Schritten macht vor allem Sinn, wenn man sich das Bild des Preisträgers ansieht.
Doch auch für ihre deutschen Mitbürger haben sie gewählt, den
Deutschmann des Jahres
guckst du hier. Der will den Frauen mehr Verantwortung geben und ihre Leistung anerkennen.
Konkret krass.
[ 6.1.2004 ]
[ Link ]
Der Fontifier von den Machern von
Identifont ist noch in der Betatest-Phase und deshalb bisher kostenlos, also schnell testen.
Dieser Dienst wandelt eingescannte Handschrift-Proben in einen TrueType-Font um, der dann in
jeder Textverarbeitung oder Grafikprogramm verwendet werden kann. Die Webseite führt in
fünf einfachen Schritten zum Ergebnis.
[ 5.1.2004 ]
[ Link ]
[ via Jeffrey Zeldman ]
Wer google.com in seinen Browser eingibt um eine Suche zu starten, wird automatisch zu
google.de umgeleitet. Wie machen die das? Der
IP Address Locator
demonstriert es und bietet die
GeoDirection auch für
Jedermann an. Dieser Service kann auch dazu genutzt werden, die Herkunft vieler Spam-Mails
heraus zu finden.
[ 5.1.2004 ]
[ Link ]
[ via hebig.com ]
[ Bezug ]
Einen Y2K-Bug gab es nicht. Nein, nie. Na, dann suche mal bei Google nach
"november 19103"
und wundere dich. Der Januar 19104 ist nur noch nicht genügend indexiert.
[ 5.1.2004 ]
[ Link ]
Die europäische Mission
Mars Express
hat bisher immer noch kein Lebenszeichen von ihrem
Beagle 2 erhalten.
Die bisher sehr informativen Mars-Seiten des
Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt
und des
Bundesministeriums für Bildung und Forschung
werden immer einsilbiger.
Die amerikanische NASA hat ihren Mars Exploration Rover Spirit dagegen erfolgreich gelandet und erhält erste Bilder vom roten Planeten. Die Online Informationen zur Mission und zum Mars sind wie immer sehr umfangreich.
Der Traum von Menschen im Weltraum ist alt und ungebrochen. Die Seite
Fantastic Plastic
enthält eine riesige Sammlung von Plastik-Modellen von Raketen und Raumschiffen aus den
letzten 60 Jahren. Wer will, kann sich auch tolle
Fotos aus dem Universum
als Bildschirm-Hintergrund von der NASA herunter laden. Und heute abend gibt es
Space Cowboys im Fernsehen und im
Nachtprogramm auch noch
Alien.
[ 4.1.2004 ]
[ Link ]
Welcome to the world of obscurity.
Beyond the Beat Generation
archives and publishes the entire, long forgotten 'wild' musical gems out of the great years
of the sixties (1965-1969) to a bright audience by using today's technology as we call
'Stream Radio'. Die Playlist ist gut sortiert, die großen Namen kommen
zwar vor, aber nur sehr selten, dafür sind meine Favoriten Yardbirds, Pretty Things und
Them ebenfalls vertreten. Und viele andere, die man ungerechter Weise bisher nicht kennt.
Es ist zwar nicht Sinn der Sache und zum Glück kennt man die nächsten Songs
auch nicht, aber weil das Thema grad passt, hier ein Link zu einem sehr nützlichen Tool:
Tobit ClipInc
ist ein kostenloses Programm zum Mitschneiden von Streaming Music direkt über die
Soundkarte. Genau so, wie früher Musik aus dem Radio mit einem Kassettenrecorder
aufgenommen wurde. Soll auch ebenso legal sein.
[ 4.1.2004 ]
[ Link ]
[ via The Cartoonist ]
[ Bezug ]
[ Bezug ]
[ Bezug ]

[ 4.1.2004 ]
[ Link ]
[ via ITW ]
ist über Dunstans Weblog
Colophon
zu bewundern, gerade so, wie er es von seinem Haus in Dorset, England, aus sehen kann.
Mehrere Panoramafotos, mit Hilfe von Photoshop und Xara X in Cartoonform gebracht, ein PHP-Script,
CSS und der XML-Feed einer Wetterseite sorgen für die situative Umsetzung. Sogar die
Schafe im Hintergrund passen sich in ihrem Verhalten den jeweiligen Verhältnissen an.
Eine tolle Idee sehr schön umgesetzt!
[ 3.1.2004 ]
[ Link ]
[ via Dr. Web ]
Amir Taheri, ehemaliger Chefredakteur der größten iranischen Tageszeitung Kayhan, stellt klar: Das ist nicht Islam. Das Kopftuch (Hijab) "hat nichts mit dem Islam als Religion zu tun. Es ist weder vom Koran sanktioniert, der grundlegenden Erzählung des Islam, noch von den Hadithen, den auf den Propheten zurückgeführten Traditionen. ... (Es) wurde in den frühen 1970er Jahren von Mussa Sadr eingeführt, einem iranischen Mullah an der Spitze der schiitischen Gemeinde im Libanon. ... Sadrs Neo-Hijab trat im Iran erstmals 1977 als ein Symbol islamistisch- antiimperialistischer Opposition gegen das Schahregime in Erscheinung. ... Die Tracht ist so entworfen, dass sie die Geschlechterapartheid begünstigt. Sie bedeckt die Ohren der Frau so, dass sie vieles nicht klar hören kann. Gestaltet wie eine Maske, hindert sie die Frau daran, einen vollständigen Überblick über ihre Umgebung zu bewahren. Sie unterstreicht auch die Vorstellung von der Frau als einem Objekt, das verpackt und gekennzeichnet ist. ...
Islamische Frauen können den betrügerischen Charakter des neo-islamistischen
Hijab leicht nachvollziehen, wenn sie in ihren Familienalben blättern. Sie werden kein
einziges Bild finden, auf dem eine ihrer weiblichen Vorfahrinnen das vielbeschworene Kopftuch
trägt, das jetzt als absolutes Muß des Islam vermarktet wird."
[ 2.1.2004 ]
[ Link ]
[ via Schockwellenreiter ]
[ Bezug ]
Ende der 60er, Anfang der 70er experimentierten nicht nur die Hippies mit halluzigenen
Substanzen, auch die Werbung machte auf Psychedelic. Besonders die Filme von Charles Wilp über
die Jugend im Afri Cola Rausch
waren berühmt und umstritten. Die Werbespots werden heute sicher niemanden mehr zu Drogen
verführen, sorgten damals aber für Aufregung und den gewünschten Gesprächsstoff,
konnten das braune Zuckerwasser aber trotzdem nicht gegen die Konkurrenz durchsetzen. Jetzt
gibt es die alten Originale online und alles wird afri.... wäre der Geschmack nur etwas
besser.
[ 2.1.2004 ]
[ Link ]
Early Visual Media
ist eine sehr schöne und materialreiche Site, die sich mit den frühen Formen der
Photographie und des Pre-Cinemas beschäftigt. Es werden nicht nur die technischen
Geräte beschrieben und abgebildet, sondern vor allem die Objekte und Menschen, die
dargestellt wurden. Nicht erst Hollywood ist eine Traumfabrik und nackte Tatsachen waren auch
schon früher sehr beliebt.
[ 2.1.2004 ]
[ Link ]
[ via Schockwellenreiter ]
[ Bezug ]